Ein cineastischer Hochgenuss


Das leise, aber beständige Schnurren des Projektors, die riesigen und schweren Filmrollen, die kleinen Pannen beim Einlegen der nächsten Filmspule, die Ziffern 3 bis 1 auf der Leinwand bevor der eigentliche Film anfängt und ein Publikum, das unterschiedlicher nicht sein kann – dies alles und noch viel mehr verzauberte den Thalsaal in einen außergewöhnlichen Filmpalast. Einzig das Rascheln der Popcornsäckchen und die verliebten Pärchen in den letzten Reihen fehlten. Ansonsten war alles so, wie es sich für ein Wanderkino aus alten Zeiten gehörte.


Und wenn dann noch ein Film vorgeführt wird, der seit Wochen nicht nur die Seiten der einschlägigen Filmmagazine füllt, dann ist das Glück eines Cineasten nahezu perfekt.

„Das weiße Band“, vom österreichischen Filmemacher Michael Haneke, ausgezeichnet mit zahlreichen Filmpreisen, unter anderen den Golden Globe Awards, verlieh dem Debut des Thalsaals als Kinosaal eine ganz besondere Note und schürt die Hoffnung, dass es in Zukunft noch weitere derartige Filmvorführungen geben wird.





Zur Bildergalerie: Wanderkino Hans Bach: "Das weiße Band"





Veröffentlicht am:
23:03:13 26.01.2010 von thal.at - Lang
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